1.HF Herren: CadA - MSC

Vorjahresfinalist Alster qualifiziert sich erneut fürs Endspiel

Club an der Alster – Münchner SC 4:3 (1:0)

 

26.01.2018 - Mit 4:3 (1:0) setzte sich der Club an der Alster im Halbfinale des real FINAL FOUR gegen den Münchner SC durch und steht damit nach 2018 bereits das zweite Jahr in Serie im Endspiel. „Wir sind k.o.-Spiele nicht gewohnt und München hat echt stark verteidigt“, sagte Alster-Kapitän Friedrich Göpper. „Am Ende hat die ein oder andere individuelle Aktion des Ausschlag gegeben.“ MSC-Coach Patrick Fritsche war trotz der Niederlage stolz auf sein Team: „Ich kann das gerade noch gar nicht in Worte fassen, das war ein Erlebnis. Was wir in dieser Saison geschafft haben, ist großartig.“

Der einzige Treffer in der ersten Halbzeit fiel bereits in der dritten Minute, als Alster-Toptorjäger Niklas Bruns (3.) MSC-Keeper Felix Reuß aus spitzem Winkel keine Chance ließ. München erspielte sich in der neunten Minute seine erste Strafecke, die wiederum in einer weiteren resultierte. Michael Rostek (9.) verzog, sodass es zunächst bei der hauchdünnen Hamburger Führung blieb.In den verbleibenden 20 Minuten der ersten Halbzeit bekamen die Zuschauer in der mit 2500 Zuschauern gefüllten innogy-Sporthalle wenige Torchancen aus dem Spiel heraus zu sehen. Dafür erspielte sich der MSC, der von seinen Fans lautstark nach vorn getrieben wurde, zwei weitere Strafecken, doch auch diese blieben ungenutzt.

In der zweiten Halbzeit holte sich Alster direkt seine erste Strafecke, doch Carl-Moritz Alt (33.) konnte diese zunächst nicht verwandeln. Keine zwei Minuten später war er dann erfolgreicher und verwandelte die zweite Hamburger Strafecke zum 2:0 (35.). Doch München steckte nicht auf und wurde 20 Minuten vor dem Ende durch Henry Försters (39.) Anschlusstreffer zum 1:2 belohnt. Keine Minute später musste Alster-Keeper Mark Appel erneut hinter sich greifen, als Maternus Burgmer (40.) frei vor ihm zum Schuss kam und zum 2:2 einschoss. „Hier holen wir uns das Momentum, belohnen uns dann aber nicht“, anaysierte Fritsche. Beflügelt vom Ausgleich spielte der Südzweite weiter mutig nach vorne und erspielte sich zwar Strafecke Nummer fünf, die jedoch pariert wurde.

In der Schlussviertelstunde drängte Alster auf die erneute Führung, während der Südzweite sicher stand. Dennoch gelang es Alt (54.) zum Abschluss zu kommen und mit seinem zweiten Treffer den Nordchampion auf die Siegerstraße zu bringen. „Ich denke, ein ausschlaggebender Faktor war auch, dass wir im Viertelfinale mit Rot-Weiss Köln einen richtig starken Gegner hatten“, sagte Alt.

München versuchte noch einmal mit sechs Feldspielern zu antworten, aber Patrick Schmidt (58.) traf zum 4:2 ins leere Tor und besorgte damit die Vorentscheidung. Nikolai Duda (60.) verwandelte zwar in der Schlussphase nochmal eine Strafecke zum 3:4, zum erneuten Ausgleich reichte es dann aber nicht mehr. „Klar ist man am Anfang immer enttäuscht, aber wir hätten schneller in unseren Flow kommen müssen“, sagte Duda. „Alster ist ein starker Gegner und wir können wirklich super stolz auf uns sein. Das war ein Riesenerlebnis.“ 

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Vorschau 1. Halbfinale der Herren: Club an der Alster - Münchner SC 

Das Trainer-Duell: Erfahrung gegen jugendlichen Leichtsinn

22.01.2019 - Im ersten Halbfinale der Herren misst sich der Vorjahresfinalist vom Club an der Alster mit der Überraschungsmannschaft des Münchner SC. Hier kommt es auch zu einem interessanten Trainer-Duell, schließlich ist Alsters Jo Mahn mit 55 Jahren der älteste Coach bei dieser Endrunde, der 29-jährige Patrick Fritsche auf der MSC-Seite hingegen der jüngste Cheftrainer in Mülheim. „Ich finde das super und habe nur Positives über Patrick gehört“, verrät Mahn.

Beide Teams haben mit der Endrunden-Teilnahme ihre ursprünglichen Saisonziele schon übertroffen, wobei Mahn erläutert: „Wir wollten uns zunächst in der Nord-Liga bestmöglich verkaufen und haben nicht damit gerechnet, Erster zu werden. Die Erwartungshaltung ist dann im Laufe der Saison gewachsen, weil wir gemerkt haben, dass es unheimlich schwer ist, gegen uns zu gewinnen.“ Ähnlich geht es den Münchnern, die sich nach dem souveränen zweiten Platz in der 1. Bundesliga Süd im Viertelfinale mit 9:5 beim zuvor unbesiegten Berliner HC durchgesetzt haben. „Wir sind der mit Abstand gefährlichste Gegner, den es geben kann, weil wir die einzigen sind, die schon alles gewonnen haben dieses Jahr“, sagt MSC-Coach Fritsche und fügt hinzu: „Wir haben Spaß am Hockey. Für uns gibt es nur Erlebnisziele, keine Ergebnisziele und nun setzen wir in Mülheim mal ein Erlebnisziel.“

Als großen Pluspunkt sieht der 29-Jährige die Mischung seines Teams: „Die Rezeptur stimmt. Die Jungs, die wissen, wie der Hase läuft, plus der jugendliche Leichtsinn, auch bei mir als junger Trainer.“ Nord-Champion Alster hatte sich in seinem Viertelfinale knapp mit 6:5 gegen den Vorjahreshalbfinalisten Rot-Weiss Köln durchgesetzt. „Hier war die gute Abwehrleistung entscheidend. Zudem haben wir in Mark Appel einen Torwart-Überflieger hinten drin und ein frenetisches Publikum auf den Rängen“, erzählt Mahn, der großen Respekt vorm MSC hat: „Die verteidigen unglaublich gut und sind super schwer zu schlagen.“
 

 
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