Der HTHC begann wie die Feuerwehr und war gewillt, mit einem frühen Tor für
klare Verhältnisse auf dem Platz zu sorgen. Bereits in der 2. Minute setzten
die Hamburger mit einem Pfostenschuß nach Strafecke ein Achtungszeichen.
Die Raffelberger nahmen das Tempo an und hatten ihrerseits in der 15. Minute
eine Großchance, in Führung zu gehen. Es entwickelte sich ein schnelles
Spiel, das auf beiden Seiten mit hohem Einsatz geführt wurde. Zwar erarbeitete
sich der HTHC ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld, aber Raffelberg stand
hinten sehr sicher und ließ die Hamburger nur selten gefährlich vor's
Tor kommen. Nach einer tollen Kombination über die linke Seite erzielten
die Raffelberger ihrerseits in der 25. Minute die Führung durch Martin
Marquardt. Den folgenden Ansturm des HTHC überstand Raffelberg gut und
nahm die enge Führung mit in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff setzte Hamburg seinen Ansturm fort und wurde in der 42.
Minute durch eine erfolgreich abgeschlossene Strafeckenkombination mit dem Ausgleich
belohnt. Das Spiel wurde von beiden Seiten weiterhin mit hohem Tempo geführt,
nahm aber an Hektik zu. Obwohl Hamburg immer noch eine leichte Feldüberlegenheit
besaß und vorallem in der 51. und 53. Minute (Pfostenschuß) zwei
gute Chancen herausholte, machten es die Raffelberger besser und erzielten wieder
einmal durch Martin Marquardt in der 55. Minute mit argentinischer Rückhand
das 2:1. Hamburg beorderte jetzt Jonathan Fröschle in die Sturmspitze und
versuchte mit aller Kraft, das Blatt noch zu wenden. Mehr als zwei Strafecken
(58. u. 69. Min.), die Raffelberg aber ablief, sprangen nicht mehr heraus.
Damit verpaßte der HTHC, der in den beiden letzten Jahren in Leipzig gewinnen
konnte, den Einzug ins Finale. Die Raffelberger hatten sich an diesem Tag den
Sieg mit einer sehr guten Leistung vollauf verdient.
Torfolge:
1:0 Martin Marquardt (25.)
1:1 Jonathan Fröschle (42.)
2:1 Martin Marquardt (55.)
Schiris:
Insgesamt gut
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