TuSLi war gegenüber dem Vortag, als man sich
mit dem knappesten Vorsprung überhaupt (ein Tor !) noch fürs
Halbfinale qualifizierte, nicht wiederzuerkennen. Die Berlinerinnen
machten gleich mächtig Tempo, konnten aber zwei Siebenmeter
und drei Ecken in der Anfangsphase nicht nutzen. So blieb der Führungstreffer
durch Stefanie Kaufmann die einzige Ausbeute in der 1. Halbzeit.
Als bald nach dem Wiederanpfiff ATV-Spielerin Julia Karwatzky die
erste Ecke zum Ausgleich nutzte, schwante den TuSLi-Fans schon wieder
Böses. Doch ein Doppelschlag in der 24. Minute brachte die
Entscheidung für die jungen Berlinerinnen. Erst schoß
Raffaela Bethke knallhart vom Schusskreisrand ein, dann verwandelte
Saskia Timm eine Ecke mit einem schönen Schlenzer zum 3:1.
Herauszuheben beim Sieger ist auch Torwartin Stefanie Matz. Als
der ATV vor der Halbzeitsirene und gegen Spielende mächtig
auf eine Resultatsverbesserung drängte, erwies sie sich zur
Verzweiflung der Leipzigerinnen als unüberwindbares Bollwerk.
joko
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