Das Gruppenspiel zwischen beiden Mannschaften war am Vortag nach mäßigem Verlauf noch 1:1 unentschieden ausgegangen. Anders das Finale, in dem TuSLi mit einer deutlichen Steigerung aufwartete. Zwar hatte Klipper in der 1. Halbzeit mehr Chancen, aber diese wurden von der wieder gutaufgelegten Torwartin Stefanie Matz zunichte gemacht. Und zwei Ecken kurz vor der Halbzeitsirene konnten die Hamburgerinnen auch nicht nutzen. In der 2. Spielhälfte war Lichterfelde anfangs deutlich überlegen. Das fand dann seinen Ausdruck in dem wunderschön herausgespielten ersten Treffer für TuSLi. Maike Sasse setzte sich in der 18. Minute an der rechten Bande energisch durch und passte dann mit viel Übersicht zur freistehenden Saskia Timm, die resolut vollendete. Saskia Timm war es auch, die in der 24. Minute eine Ecke zum Endstand von 2:0 einschlenzte. Alle Bemühungen von Klipper um eine Resultatsverbesserung blieben erfolglos, auch weil die TuSLi-Abwehr kaum noch Chancen zuließ.
So haben die jungen TuSLi-Damen, die gestern noch kurz vor dem KO, also dem Nichterreichen des Halbfinals, standen, den inoffiziellen Titel eines Nordostdeutschen Meisters gewonnen. Und sie haben sich ebenso wie Klipper und Hannover 78 als Zwischenrunden-Dritter für die DM-Endunde qualifiziert. Dass der Ostdeutsche Meister ATV Leipzig, der alle Gruppenspiele mehr oder weniger deutlich gewonnen hatte, diese Qualifikation nicht schaffte, darf als Überraschung gelten.
joko
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